Der Hundeführschein

 

 

Seit 1. Juli 2010 gilt das neue Tierhaltegesetz für Wien und verpflichtet Besitzer bestimmter Hunderassen eine Hundeführscheinprüfung abzulegen. Bei diesem Sachkundenachweis muss der Hundehalter beweisen, dass er seinen Hund in alltäglichen aber auch in schwierigen Situationen beherrscht.

12 Rassen und Kreuzungen dieser Rassen werden als hundeführscheinpflichtige Hunde gemäß Wiener Tierhaltegesetz aufgelistet: Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Neapolitano, Mastin Espanol, Fila Brasilero, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Pit Bull Terrier, Rottweiler, Dogo Argentino (Argentinischer Mastiff).

Voraussetzungen zur Absolvierung der Prüfung sind:

      Mindestalter des Besitzers 16 Jahre

      Hundehalter darf keine einschlägigen Vorstrafen haben

      Hund muss mind. 6 Monate alt, gechipt und angemeldet sein

      Haftpflichtversicherung für den Hund muss nachgewiesen werden

Zuständige Behörde für das Abhalten der Prüfung ist das Veterinäramt der Stadt Wien (MA60). Bei Nichtbestehen der Hundeführscheinprüfung darf man einmal wiederholen. Bei abermaligem Nichtbestehen der Prüfung hat die Behörde den Hund abzunehmen.

Bis zur erfolgreichen Ablegung der Prüfung muss der Hund an öffentlichen Orten mit einem Maulkorb versehen sein. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhält der Tierhalter den Hundeführschein und eine Hundekarte mit der Rassebezeichnung und der Chipnummer des Tieres. Beide Dokumente sind stets mitzuführen. Kontrollen werden durch Magistrat und Polizei durchgeführt. Wer keinen Hundeführschein vorweisen kann wird mit einer Verwaltungsstrafe belegt.

 

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