Zecken, Zecken....

 

 

Vom Frühjahr bis zum Spätherbst sind die Zecken aktiv und gefährden nicht nur den Menschen, sondern auch Hund und Katze. Jeder Tierbesitzer kennt diese Plagegeister und versucht sein Haustier auf unterschiedlichste Weise zu schützen. Zecken sind nicht nur ein hygienisches Problem, sondern sie sind auch gefährliche Krankheitsüberträger.

Neben lokalen Infektionen an der Bissstelle, haben die Zecken besondere Bedeutung bei der Übertragung von Borreliose, Frühsommermeningitis (FSME) und in südlichen Gebieten auch von Babesiose.

Die Gefährdung unserer Hunde durch FSME konnte erst vor kurzem bewiesen werden. Das Risiko einer Erkrankung wird aber niedriger als beim Menschen eingestuft.
Die Viruserkrankung betrifft das Zentralnervensystem und ist nicht heilbar.

Borreliose wird durch Bakterien verursacht, die beim Zeckenbiss übertragen werden. Zunächst kommt es, wie beim Menschen, zu einer ringförmigen Rötung rund um die Bissstelle. Dies wird beim Tier jedoch wegen des dichten Fells oft nicht bemerkt.

Wenn in diesem Stadium nicht behandelt wird, siedelt sich der Erreger in verschiedenen Geweben an, wobei besonders Gelenke, Muskulatur und Nerven betroffen sind. Die Diagnose ist wegen der uneinheitlichen Symptomatik schwierig zu stellen. Oft führen erst spezielle Blutuntersuchungen zum Nachweis des Erregers. Die Behandlung ist möglich, aber langwierig.

Wie kann ich mein Tier nun schützen?

Die einfachste Methode ist die gründliche Kontrolle des Tieres nach jedem Ausflug in der freien Natur und die Entfernung der vorhandenen Zecken. Mit einer Zeckenzange gelingt dies am Besten. Dabei sollte die Zecke nicht gequetscht werden. In der Haut verbleibende Teile des Zeckenkopfes müssen sorgfältig beseitigt werden, da es sonst zu schmerzhaften Entzündungen kommen kann.

Gut wirken auch spezielle Zeckenhalsbänder und Tropflösungen zum Auftragen auf die Haut.

Einzig gegen Borreliose können Sie ihren Hund mit einer Impfung schützen.

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